stilbruch.
sprich langsam, schreib schön.
- helwig brunner
die ruhe trügt: es nähert sich
eine ankunft noch vor dem
ersten schnee - vielleicht ist
das ja mit ein grund für alles
sage ich alles nur keine sanft
mütigen gelöbnisse keine
weiteren leerläufe keine
wundverbände mehr
eine katze fällt immer auf
die füsse meinen sie? der
verpflichtungen sind genug!
eigentlich ist es ganz einfach:
ich stecke den kopf in die
schachtel & zähle bis zehn
so oder so reise ich meist
unbemerkt & neben der zeit
derweil die tage im nebel
hängen spitze ich bleistifte
rede laut & deutlich vor mich
hin oder höre mir zu in der
hand zerstreute dichter
worte im auge den teppich
mit lampe die bretter
undsoweiter
marianne rieter lyrik. collagen. fotos.