zur sache.
et vos pieds sur une chaise…»
- edith piaf - milord
nach einer kleinmütigen anarchie mit
bart & grün fällt ein fremdwörterbuch
um wie tot & bleibt liegen überhaupt
bewegen die hauptdarsteller sich immer
irgendwie neben den schuhen aber was
will man mehr in der ruhe nach dem
sturm arrangiert man sich schliesslich
mit diversen unmöglichkeiten bei
musikalisch umrahmter eloquenz &
anderen versuchen der flüchtigen art
wie jene nacht voll magie mit chlöpf
moscht & brathärdöpfel endlos &
schön ein blindflug ans mittelmeer
la gianna im ohr vino rosso im blut &
ich will dich & diese stimme aus sand
& aus holz doch nichts bleibt wie es
ist viel komplizierter als das beben
in einem lift & zurück vom lago ännet
em berg glaubt man dann langsam
ans leben & die liebe & das herz
halten später 2 kinder in den händen
& wissen von nichts denn so fest &
so sicher scheint ein haus über dem
nebel scheint ein held mit lockigem
haar verlernt man die welt & wird
blind wird blind mit der zeit & verliert
den verstand & den traum im atlantik
fängt man fische von der hand in den
mund geht das leben auch nordwärts
nur not & geschlossene kreise also
weiter ins tal wo die möglichkeit sich
verliert wie guter wein aus alten
flaschen erst am see wieder wasser
blaue blicke kalte füsse & ein taschen
tuch auf der suche nach dem glück
landet man im wald mit kamin & 7
fenstern mit grün als von heute auf
morgen ein hexenhaus ganz klein &
mit rosen ein dichter mit verwirrung
in unsicherer distanz
legt ein anderer sich in den garten
& ins bett & ist nett doch man will
mehr als die ruhe nach dem sturm &
immer umarmt man alte bäume
kranke kinder kocht kaffee oder tee
& immer finden sich bilder & worte
viel leichter als alles schreibt man
gedichte & das ist längst nicht das
ende dieser geschichte
marianne rieter lyrik. collagen. fotos.